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Bevor es mit den zahlreichen Zivilprozessen in der Hypo Alpe Adria Geschichte losgeht finden erst einmal die ersten Strafverfahren statt. Und auch das war nicht ganz einfach. Denn dem Vorsitzende Richter Helmut Wlaskak haben die ersten 17 Laienrichtern auf der Auswahlliste die Annahme des Schöffenamtes verweigert, da sie sich körperlich oder geistig nicht im Stande sahen, dem bis Juli angesetzten Prozess zu folgen. Worum geht es bei der Causa Hypo SteiermarkEs geht um rund 40 Millionen Euro der Hypobank Steiermark die laut Vorwurf der Staatsanwaltschaft dem Hauptangeklagten Peter Schmid (64) vorgehalten werden.Staatsanwalt Redtenbacher warf den Banken ein verkommenes Sittenbild vor und zeigte Parallelen zum Kärntner Hypo Alpe Adria Prozess auf. "Es geht um Verantwortung im Wirtschaftsleben. Es sind klare Grenzen zu ziehen und Spielregeln einzuführen." Angeklagt ist jedoch nur die ein Teil der Vorwürfe - laut StA wegen prozessökonomischer Überlegungen, da die weiteren Taten das Strafausmass nicht erhöht hätten und dennoch erheblicher Ermittlungsaufwand notwendig gewesen wäre. In Wirklichkeit ginge es um einen Verlust von 160 bis 200 Millionen Euro.. Die HintergründeEs geht darum, dass die das Balkan Geschäft angekurbelt werden sollte. So wurde z.B. in Slowenien mit "Kredite ohne Bürgen und Hypotheken" geworben. Bereits 2003 sollen über 50 % der Ratenzahlungen ausgebliegen sein. Dennoch habe die Geschäftsführung bis 2006 mit diesem Model weitergemacht. Der Staatsanwalt möchte seine Vorwürfe mit Mahnlisten beweisen die für 2006 zusammen fast 5 Kilo wiegen.Die Angeklagte beteuern ihre Unschuld und bringen vor, dass Sie ständig die Kontrolle haten und sie keine Untreue begangen hatten. Es gilt die Unschuldsvermutung. Worum geht es bei der Causa Hypo Alpe Adria? |